Wado-Ryu Karate

Meditation in Bewegung – ein verlässlicher Anker in einer hektischen Welt

Seit über 40 Jahren ist Wado-Ryu Karate meine Leidenschaft. Dieser Stil setzt nicht auf Kraft um jeden Preis, sondern auf Timing, Distanz und Bewegungsökonomie – und auf die Fähigkeit, in Bewegung ruhig und klar zu bleiben.

 

Mit der Zeit ist daraus etwas sehr Persönliches geworden: Wado-Karate ist für mich „Meditation in Bewegung, in der Körper und Geist zu sich kommen können“. Gerade in einer hektischen Welt – wenn Stress steigt, Konflikte sich zuspitzen und der Kopf voll ist – ist das Training ein verlässlicher Anker. Es ordnet, erdet und schafft den seltenen Moment, in dem sich etwas klärt: der Kopf wird frei, und auch das Herz kommt wieder zur Ruhe.

 

Ich trainiere kontinuierlich, bin Trainer und trage den 5. Dan (DKV) und 3. Dan (JKF Wado Kai). Entscheidend ist für mich nicht die Graduierung, sondern die ständige Weiterentwicklung: Regelmäßig besuche ich Lehrgänge im In- und Ausland, vor allem in Japan. Dort geht es um Feinheiten, die man nicht „nachliest“: Körperarbeit, Rhythmus, Atmung – und um die entscheidende Frage, wann eine Technik wirklich passt und stimmig ist.

 

 

Was ich aus dem Karate mitnehme, wirkt weit über das Dojo hinaus: konzentriertes Üben, saubere Grundlagen, kontinuierliche Wiederholung ohne Routine zur Verbesserung – und die Erfahrung, dass Fortschritt manchmal aus kleinen, präzisen Korrekturen und Aha-Momenten der Selbstwahrnehmung und Erkenntnis entsteht. Dieses Prinzip prägt auch meine berufliche Arbeit: Neugier behalten, genau hinschauen, Argumente prüfen und in Frage stellen – und komplexe Themen so aufbereiten, dass sie verständlich und tragfähig werden.

 

Als Trainer versuche ich, genau das weiterzugeben: klar, strukturiert, mit Substanz und Herz – körperlich wie mental.

 

Finden kann man mich in den Karate-Dojos in Berlin